🎄 Einleitung
Wenn im November der erste Zimtduft durch die Küche zieht, ist Plätzchenzeit. Nichts gehört so sehr zur Adventszeit wie ein Teller voller selbst gebackener Weihnachtsplätzchen – zum Naschen, Verschenken und zum Kaffee am Sonntagnachmittag. In dieser Sammlung findest du die beliebtesten Weihnachtsplätzchen Rezepte auf einen Blick: von zarten Vanillekipferln über knusprige Zimtsterne bis zu einfachen Butterplätzchen zum Ausstechen mit Kindern.

🍪 Die Klassiker im Überblick
🌙 Vanillekipferl
Zart, mürbe und in Vanillezucker gewälzt – Vanillekipferl sind für viele das wichtigste Plätzchen überhaupt. Der Teig aus Mehl, Butter, gemahlenen Mandeln und Eigelb muss gut gekühlt werden, dann lassen sich die Kipferl sauber formen. Wichtig: Die Kipferl noch warm in Vanillezucker wälzen, sonst haftet er nicht.
⭐ Zimtsterne
Zimtsterne kommen ohne Mehl aus und schmecken herrlich nach Zimt und Mandeln. Ihr Geheimnis ist eine glänzende Eiweißglasur, die beim Backen nur leicht antrocknet. Wer sie zu dunkel bäckt, bekommt harte Sterne – lieber hell backen und in der Dose nachziehen lassen.
🍪 Butterplätzchen zum Ausstechen
Butterplätzchen sind der perfekte Einstieg – auch mit Kindern. Der Teig ist unkompliziert, lässt sich gut ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Nach dem Backen nach Lust und Laune verzieren: mit Zuckerguss, Schokolade oder bunten Streuseln.
❤️ Spitzbuben und gefüllte Plätzchen
Spitzbuben, auch Linzer Plätzchen genannt, bestehen aus zwei Böden mit Marmelade dazwischen. Himbeer- oder Johannisbeermarmelade passt besonders gut. Sie sehen auf dem Plätzchenteller wunderschön aus und schmecken nach ein, zwei Tagen sogar noch besser, wenn die Marmelade leicht durchgezogen ist.
🍯 Lebkuchen und Gewürzplätzchen
Lebkuchen, Spekulatius und Pfeffernüsse bringen die typischen Weihnachtsgewürze mit: Zimt, Nelken, Kardamom und Ingwer. Sie brauchen etwas Zeit zum Durchziehen – also am besten früh backen und in der Dose lagern.
🎁 So gelingt der Plätzchenteller
Ein guter Plätzchenteller mischt verschiedene Sorten: etwas Mürbes (Vanillekipferl), etwas Knuspriges (Zimtsterne), etwas Fruchtiges (Spitzbuben) und etwas Einfaches (Butterplätzchen). Drei bis fünf Sorten reichen völlig – lieber wenige Sorten gut gebacken als zehn halbherzig.
✨ Backtipps für perfekte Plätzchen
- Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, aber den fertigen Teig immer wieder kalt stellen.
- Plätzchen auf dem Blech abkühlen lassen – warm sind sie noch weich und brechen leicht.
- Backpapier verwenden und die Bleche nicht zu voll legen, damit die Plätzchen gleichmäßig backen.
- Verschiedene Sorten getrennt lagern, sonst nehmen zarte Plätzchen den Gewürzgeschmack der anderen an.
🧊 Wie lange halten sich Weihnachtsplätzchen?
In einer gut schließenden Blechdose halten sich die meisten Plätzchen zwei bis vier Wochen. Ein Stück Apfel in der Dose (täglich wechseln) hält sie länger weich. Gefüllte Plätzchen und Lebkuchen werden mit der Zeit sogar besser – Vanillekipferl am besten separat und vorsichtig lagern, da sie leicht brechen.
❓ Häufige Fragen
Wann sollte man mit dem Plätzchenbacken anfangen?
Ende November ist ein guter Zeitpunkt. Lebkuchen und Gewürzplätzchen dürfen sogar schon früher gebacken werden, weil sie Zeit zum Durchziehen brauchen.
Welche Plätzchen eignen sich zum Verschenken?
Vanillekipferl, Zimtsterne und Butterplätzchen in einer schönen Dose – am besten mit Backpapier zwischen den Lagen, damit nichts bricht.
Kann man Plätzchenteig einfrieren?
Ja, die meisten Mürbeteige lassen sich roh einfrieren und bei Bedarf auftauen, ausrollen und backen.
Das spart in der Adventszeit viel Zeit.
Wie bleibt die Baiserhaube auf Zimtsternen schön weiß?
Backe Zimtsterne bei niedriger Temperatur von etwa 120 bis 130 Grad und trockne sie eher, als sie zu backen. Öffne die Ofentür zwischendurch kurz, damit die Feuchtigkeit entweichen kann – so bleibt die Eiweißglasur schön weiß und glänzend.
Kann man Plätzchen auch ohne Butter backen?
Ja, du kannst Butter teilweise durch Kokosöl oder eine gute Margarine ersetzen. Der Geschmack verändert sich leicht, aber die Plätzchen werden trotzdem mürbe und lecker. Kokosöl gibt ihnen sogar eine feine, weihnachtliche Note.
Warum werden meine Plätzchen hart statt mürbe?
Meist wurde der Teig zu lange geknetet oder die Plätzchen zu dunkel gebacken. Knete Mürbeteig nur kurz, kühle ihn gut und backe die Plätzchen hell – sie härten auf dem Blech beim Abkühlen noch etwas nach.
❤️ Fazit
Ob Vanillekipferl, Zimtsterne oder Butterplätzchen – Weihnachtsplätzchen backen gehört einfach zur Adventszeit dazu. Such dir ein, zwei Lieblingssorten aus, back sie in Ruhe und genieß den Duft in der Küche. Die einzelnen Rezepte findest du nach und nach hier auf Omas Rezepte Hub – den Anfang macht unser Vanillekipferl Rezept.
❤️ Warum du diese Sammlung lieben wirst
- 🍪 Alle Klassiker an einem Ort: Von Vanillekipferl über Zimtsterne bis zu Butterplätzchen – du musst nicht lange suchen.
- 👨👩👧 Für Anfänger und Profis: Einfache Grundrezepte und kreative Ideen für jeden Back-Level.
- 🎁 Perfekt zum Verschenken: Selbst gebackene Plätzchen aus dieser Sammlung sind das persönlichste Geschenk der Adventszeit.
- ⏰ Gut planbar: Viele Teige lassen sich vorbereiten oder einfrieren – so bleibst du in der Adventszeit entspannt.
- 🎄 Dazu passt: Ein fruchtiger Kinderpunsch ohne Alkohol – die perfekte Begleitung zum Plätzchenteller.

🎨 Varianten & kreative Ideen für deine Plätzchen
Die Klassiker sind nur der Anfang – mit diesen Ideen wird deine Plätzchendose nie langweilig:
🍫 Mit Schokolade verfeinern
Tauche Butterplätzchen oder Kipferl zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade – das sieht edel aus und schmeckt wunderbar.
🌰 Mit Nüssen und Kernen experimentieren
Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln geben jedem Rezept eine neue Note. Geröstet schmecken sie noch intensiver.
🍋 Frische Zitrusnote
Etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale im Teig sorgt für ein feines, frisches Aroma – besonders schön bei Butterplätzchen.
🎄 Festlich verzieren
Mit Zuckerguss, Streuseln oder gehackten Pistazien werden einfache Plätzchen zum Hingucker auf dem Teller.
☕ Gewürze variieren
Kardamom, Nelken oder eine Prise Tonkabohne geben Lebkuchen und Co. das gewisse Etwas.
✨ Noch mehr Profi-Tipps für perfekte Plätzchen
- ❄️ Teig portionsweise verarbeiten: Nimm immer nur so viel Teig aus dem Kühlschrank, wie du gerade brauchst – der Rest bleibt kalt und lässt sich besser ausrollen.
- 📏 Gleiche Dicke, gleiche Backzeit: Rolle alle Plätzchen einer Sorte gleich dick aus, damit sie gleichzeitig fertig werden.
- 🌡️ Zimtsterne eher trocknen als backen: Bei ca. 120–130 Grad bleiben sie hell und die Baiserhaube schön weiß.
- 🫙 Dose erst befüllen, wenn alles kalt ist: Warme Plätzchen werden in der Dose weich – erst vollständig auskühlen lassen, dann schichten.

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