Mürbeteig Plätzchen – Omas einfaches Rezept für zarte, buttrige Kekse 🍪
Mürbeteig Plätzchen gehören zu den Klassikern, die einfach immer schmecken. Ob zu Weihnachten, zum Sonntagskaffee oder als süße Kleinigkeit für zwischendurch – mit diesem einfachen Rezept gelingen dir herrlich zarte, buttrige Kekse, die auf der Zunge zergehen.

Das Schöne daran: Du brauchst nur wenige Zutaten, der Teig ist schnell zubereitet und die Plätzchen lassen sich nach Lust und Laune ausstechen und verzieren. Genau so, wie man es von Oma kennt! ❤️
Warum du dieses Mürbeteig-Plätzchen-Rezept lieben wirst
- 🧈 Herrlich buttrig: Der hohe Butteranteil sorgt für den klassischen Geschmack.
- 🍪 Einfach gemacht: Auch Backanfänger können diese Kekse problemlos zubereiten.
- ⭐ Vielseitig: Sterne, Herzen, Tannenbäume oder einfache runde Kekse – alles ist möglich.
- 🎨 Perfekt zum Verzieren: Mit Zuckerguss, Schokolade, Streuseln oder Puderzucker werden sie besonders hübsch.
- 🎄 Ideal für Weihnachten: Die Plätzchen passen wunderbar auf jeden Weihnachtsteller.
Zubereitungszeit und Portionen
Vorbereitungszeit
15 Minuten
Kühlzeit
30–60 Minuten
Backzeit
8–12 Minuten
Menge
Ca. 40–50 Plätzchen
Backtemperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft
Zutaten für klassische Mürbeteig Plätzchen 🧈
Für etwa 40–50 Plätzchen benötigst du:
- 300 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 100 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Optional zum Verzieren:
- 100 g Puderzucker
- 1–2 EL Zitronensaft oder Wasser
- 50–100 g geschmolzene Schokolade
- Bunte Zuckerstreusel
- Etwas Puderzucker zum Bestäuben
Mürbeteig Plätzchen selber machen – Schritt für Schritt

Schritt 1: Zutaten vorbereiten
Wiege alle Zutaten ab und schneide die kalte Butter in kleine Würfel. Kalte Butter ist wichtig, damit der Teig schön mürbe wird und sich später gut ausrollen lässt.
Schritt 2: Mürbeteig kneten
Gib Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel. Füge die Butterwürfel und das Ei hinzu. Verknete alles zügig mit den Händen oder einem Knethaken, bis ein glatter Teig entsteht.
Knete den Teig nicht länger als nötig. Wird er zu warm oder zu lange bearbeitet, können die Plätzchen später fester werden.
Schritt 3: Teig kühlen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe und wickle ihn in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine gut verschlossene Dose. Lass ihn mindestens 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen.
Dieser Schritt hilft dabei, dass der Teig beim Ausrollen nicht klebt und die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten.
Schritt 4: Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rolle den Teig etwa 3–5 mm dick aus.
Steche deine Lieblingsformen aus und lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Sammle Teigreste, knete sie kurz zusammen und rolle sie erneut aus.
Schritt 5: Mürbeteig Plätzchen backen
Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene etwa 8–12 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von ihrer Größe und Dicke ab.
Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldgelb werden. Die Mitte darf noch relativ hell aussehen. Nimm sie aus dem Ofen und lasse sie zunächst auf dem Blech kurz ruhen, bevor du sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lässt.
Schritt 6: Plätzchen verzieren
Wenn die Kekse vollständig abgekühlt sind, kannst du sie nach Belieben dekorieren.
- Einfach und klassisch: Mit Puderzucker bestäuben.
- Mit Zuckerguss: Puderzucker mit wenig Zitronensaft oder Wasser glatt rühren.
- Schokoladig: Eine Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen.
- Bunt und festlich: Zuckerguss auftragen und mit Streuseln dekorieren.
So entstehen aus einem einfachen Grundrezept viele verschiedene Plätzchensorten. 🎄
Omas beste Tipps für besonders zarte Mürbeteig Plätzchen 💡

1. Verwende kalte Butter
Kalte Butter ist das Geheimnis eines klassischen Mürbeteigs. Sie sorgt dafür, dass der Teig nicht zu weich wird und die Kekse nach dem Backen ihre mürbe Konsistenz behalten.
2. Knete den Teig nur kurz
Sobald sich alle Zutaten verbunden haben, ist der Teig fertig. Zu langes Kneten kann die Plätzchen fester machen.
3. Lass den Teig ausreichend ruhen
Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank helfen dabei, den Teig leichter auszurollen. Wenn deine Küche warm ist, darf er auch länger kühlen.
4. Rolle den Teig gleichmäßig aus
Eine Dicke von etwa 3–5 mm sorgt dafür, dass die Plätzchen gleichmäßig backen. Dünne Kekse werden schneller knusprig, dickere bleiben etwas zarter.
5. Behalte den Backofen im Blick
Mürbeteig Plätzchen können gegen Ende der Backzeit schnell zu dunkel werden. Nimm sie heraus, sobald die Ränder leicht goldgelb sind.
Leckere Variationen für dein Mürbeteig-Rezept
1. Klassische Butterplätzchen
Für den traditionellen Geschmack lässt du die Plätzchen nach dem Backen einfach pur oder bestäubst sie mit etwas Puderzucker.
2. Schoko-Mürbeteig Plätzchen
Tauche die abgekühlten Kekse zur Hälfte in geschmolzene Schokolade. Gehackte Haselnüsse oder Mandeln passen wunderbar dazu.
3. Zitronenplätzchen
Gib etwas fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig. Ein leichter Zitronenguss macht sie besonders frisch und aromatisch.
4. Weihnachtliche Gewürzplätzchen
Eine kleine Prise Zimt oder Lebkuchengewürz gibt dem Teig eine winterliche Note, die perfekt zur Weihnachtszeit passt.
Mürbeteig Plätzchen richtig aufbewahren
Damit deine Kekse lange frisch und lecker bleiben, solltest du sie vollständig auskühlen lassen, bevor du sie verpackst.

- Bei Zimmertemperatur: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. Sie bleiben bei trockener Lagerung ungefähr 2–3 Wochen lecker.
- Mit Schokoladenüberzug: Lass die Schokolade vor dem Einpacken vollständig fest werden.
- Mit Zuckerguss: Lass den Guss gut trocknen, damit die Plätzchen nicht aneinanderkleben.
- Einfrieren: Die fertig gebackenen, vollständig abgekühlten Plätzchen lassen sich portionsweise einfrieren. Gut verpackt halten sie sich etwa 2–3 Monate. Lass sie bei Zimmertemperatur auftauen.
Häufig gestellte Fragen zu Mürbeteig Plätzchen
Warum wird mein Mürbeteig so klebrig?
Meistens ist die Butter zu warm geworden oder der Teig wurde zu lange bearbeitet. Wickle ihn ein und stelle ihn für weitere 20–30 Minuten in den Kühlschrank. Verwende beim Ausrollen nur wenig Mehl.
Warum werden meine Plätzchen hart?
Mögliche Gründe sind zu langes Kneten, zu viel zusätzliches Mehl oder eine zu lange Backzeit. Achte darauf, den Teig nur kurz zu verarbeiten und die Kekse herauszunehmen, sobald die Ränder leicht Farbe bekommen.
Muss ich den Mürbeteig unbedingt kühlen?
Ja, eine Kühlzeit ist sehr empfehlenswert. Der Teig wird dadurch fester, lässt sich besser ausrollen und behält beim Backen eher seine Form.
Kann ich Mürbeteig am Vortag vorbereiten?
Ja! Du kannst den Teig am Vortag zubereiten und gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Nimm ihn vor dem Ausrollen kurz heraus, damit er nicht zu hart ist.
Kann ich Mürbeteig Plätzchen ohne Ei backen?
Ja. Du kannst das Ei durch etwa 1–2 EL kaltes Wasser oder Milch ersetzen und die Flüssigkeit vorsichtig hinzufügen, bis sich ein formbarer Teig ergibt. Die Konsistenz kann sich dadurch etwas verändern.
Bei welcher Temperatur backe ich Mürbeteig Plätzchen?
Als Richtwert eignen sich 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft. Je nach Ofen und Dicke benötigen die Kekse ungefähr 8–12 Minuten.
Fazit: Ein einfaches Plätzchenrezept wie bei Oma ❤️
Diese Mürbeteig Plätzchen sind unkompliziert, vielseitig und wunderbar buttrig. Mit wenigen Zutaten zauberst du einen Teig, aus dem sich unzählige Formen und Geschmacksrichtungen herstellen lassen.

Ob klassisch mit Puderzucker, mit Schokolade oder bunt verziert für Weihnachten – dieses Rezept ist ideal für gemütliche Backnachmittage mit der Familie. Bewahre es dir auf und backe deine Lieblingsplätzchen immer wieder!
